Schreibbloggade

Ich habe schon oft in Blogs von SchriftstellerInnen und AutorInnen von Schreibblockaden gelesen und was man dagegen tun kann oder auch nicht. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was ich hier schreiben soll? Es ist doch schon alles gesagt, irgendwann, irgendwo. Ja klar, hat aber nicht jeder mitgekriegt – also muss man doch ab und zu etwas wiederholen. Aber nicht abschreiben! Das gilt nicht – es sei denn, man braucht den Skandal, weil einem sonst sowieso keine Sau zuhört.

Nun bin ich weder das Eine noch das Andere (Autor oder so …), sondern nur ein einfacher, bürgerlicher Blogger, der anfangs nicht einmal fehlerfrei geschrieben hat. Das mache ich immer noch nicht, aber Rechtschreib- und Tippfehler werden im Laufe der Zeit etwas weniger. Nur für die Verteilung von Kommata habe ich mir meine individuelle Urwüchsigkeit erhalten und hoffe nur, dass ich in Summe den Text mit genug  Kommata gespickt habe. (Sau, Schwein und Kommata, da war doch mal was!? Hatte ich aber schon mal erwähnt – ich wiederhole mich – oder vergesse – eines von beiden ständig!)

Sau und „spicken“ wären prima Stichworte, aber bis zur nächsten Mahlzeit werde ich nichts über Lebensmittel schreiben, man muss das alte Hirn ja nicht unnütz auf Ideen bringen – auf „falsche“ Ideen. Ist schon beim Fernsehen immer blöd. Ich sitze völlig entspannt und mit einem verträumten LCHF-Lächeln vor der Flimmerkiste, erkläre meiner Frau gerade genau, dass der Kommissar sich wieder einmal selten dämlich benommen hat – es gibt Sachen, die lernen die NIE! – wenn ich mal einen Bösen mühsam zu Boden gebracht hätte, würde ich NIEMALS dem den Rücken zudrehen, weil ich dem Ruf einer Eule lausche oder mich beim Telefonieren verschämt abwende, damit der K.-o.-geschlagene nicht mithört, wie ich die Kollegen endlich alarmiere … was wollte ich sagen? Ach so, DA blendet sich ZACK die Werbung ein und 2 vornehm gekleidete Herrschaften schieben sich gepflegt eine Pizza rein! AUSGERECHNET eine Pizza, wo ich doch bis 3.12.2010 pizzasüchtig war und nun mit Ach und Krach den Gedanken dank meiner stabilen Psyche so im Griff habe, dass ich nur noch von plötzlich und unvermittelt auftretender Animation, selbst mitten in einem ungelösten Mordfall, auf krumme Gedanken komme. Wäre nicht diese dämliche Werbung dazwischen, würde ich bei Krimis niemals Hunger, Appetit oder Japp bekommen – schon gar nicht, wenn die Leichen etwas unappetitlich aufgefunden werden!

Werden meine Sinne nicht gereizt, denke ich gar nicht ans Essen! Das kennt man ja von Sinnesreizen aller Art!

Aber ich wollte ja nur kurz Bescheid sagen, dass mir nichts einfällt, und dass ich heute keinen Blogartikel schreibe! Tut mir leid!

Vielleicht morgen? Oder nächste Woche? Wir werden sehen. Ich sage auf jeden Fall Bescheid, wenn ich auf 146 bin. Bis zum 19. März muss ich auf 145 sein! Dann passt mir meine alte Krawatte wieder. Schließlich muss ich mich doch schick machen, wenn ich mich in die Höhle der Löwinnen traue.

Sonst liegt heute weiter nichts an hier, wovon ich berichten könnte. Ich werde mich nun einfach hinlegen, dann liege ich wenigsten.

Vielleicht gibt es ja nach dem Aufstehen mehr zu berichten?!

cu

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10 Antworten zu Schreibbloggade

  1. Nicole schreibt:

    hihi, die Höhle der Löwinnen!

    Ist es so, wie du das empfindest?

    • Heinrich schreibt:

      Liebe Nicole,
      eine so einfache Frage – aber weder ja noch nein wäre eine Antwort.

      Sage ich mal ausweichend, ich habe schon Löwinnenhöhlen erlebt, aber auch Schmetterlingsvolieren, Krähennester, Bienenstöcke, Rehe in Wildgehegen, Katzenkörbchen und Wolken auf denen Engelchen saßen … und alles auch gemischt.
      Angst habe ich selten, aber manchmal Sorge, dass ein Elefant für manche Nester viel zu schwer ist. 😉

      Gruß Heinrich

  2. Sudda Sudda schreibt:

    Für mich brauchst du am 19.03. nicht auf 145 sein. Nicht falsch verstehen, aber ich mag Heinrich so wie Heinrich eben ist.

    Und ich freu mich auf alle Heinrichkilos!!

    Volle Suppe!

    • Heinrich schreibt:

      Liebe Sudda,
      genau diese Worte habe ich heute gebraucht! Woher wusstest Du das?

      Mich hat heute ein Seelensturm gerüttelt. Aber dank LCHF habe ich ja nun einen fast winddichten Pelz – und nun noch Deine lieben Worte …. 😀

      Und ich dachte schon, ich muss meine Hosentaschen ausräumen, weil wir am Eingang gewogen werden.

      87-teiliges Taschenmesser, Schlüsselbund mit 27 Schlüsseln, Fahrradventile, Bindfaden, Draht, Münzen für Einkaufswagen, Minitaschenlampe, Reservebatterien, und weitere Utensilien, die ich unterwegs unbedingt brauche … wiegt so einiges.

      Warum ich als Nichtraucher unbedingt Einwegfeuerzeuge und Adapter für französische und andere internationale Fahrradventile direkt in der Hosentasche „brauche“, erzähle ich dann beim Bloggertreffen. 😉

      Ich freue mich auch!

      Gruß Heinrich

  3. ju schreibt:

    Lieber Heinrich,
    Schreibblockaden sind sehr lebensnah, da im Leben nicht immer die dollsten Dinger passiere. Aber mal ehrlich, du musst ja auch nicht immer einen Knaller hier abliefern. Ich finde Heinrich original viiiiiiiiel besser als irgendein abgeschriebenes Zeugs.

    Und das mit der Werbung…. darum geht’s wohl. Du bist ein tolles Opfer, wenn dir bei Pizzawerbung der Sabber läuft. Die Macher wären geschmeichelt.
    Ich empfehle, DVDs 😀

    Und bitte, wenn ich einen Wunsch frei hätte, könntest du von den Löwinnen berichten, da ich nicht dabei sein kann? So aus Löwensicht meine ich ;D

    UND Fahrradventile SIND wichtig! Ich habe eine zeitlang mal so ein Ding im Münzfach meines Geldbeutels mit mir herumgeschleppt. Die wahnsinns Taschenmesser allerdings, denen eigentlich nur noch ein Worprantrieb fehlt, sind mir immer ein Rätsel geblieben. Es laufen doch überall Männer herum, die so was in der Hosentasche haben, da muss frau sich nicht mit so was belasten. Es gibt auch wirklich Wichtigeres. Z.B. kleine Watteröllchen, Fettstift, Nagelschere, och ja natürlich , mindestens 2 Pakete Papiertaschentücher. Aber die Münzen für den Einkaufswagen sind mega wichtig, da gebe ich dir Recht. *kicher*.

    Ich werde dich jedenfalls vermissen.

    Ju :->

    • datBea schreibt:

      Der Heinrich kommt, der Heinrich kommt….

      Mit Krawatte??? Wenn Du magst…musste aber nicht.
      Fahrradventile sind immens wichtig! Ich habe zum Beispiel immer einen Heizungsentlüftungsschlüssel am Schlüsselbund; du ahnst nicht, wie oft ich den schon bei anderen gebraucht habe…
      Übrigens hast du mit dem Schreiben über deine Schreibbloggade schon wieder einen neuen Eintrag verfasst, so einfach ist das.
      Und apropos Löwinnenhöhle: nich erschrecken, wenne meine Haare siehst – die wachsen so aus mir raus…

      Freu mich sehr auf Dich, egal wie de kommst!

  4. Heinrich schreibt:

    Liebe Ju, liebe Bea,

    ich habe nun herausgefunden, wo meine „Schreibbloggaden“ ihre Ursachen haben:

    Heinz Ehrhardt sagte mal, dass ihm oft die Worte ins Gehäge seiner Zähne fallen. Bei mir ist das so, dass meine wirren Gedanken mir ständig ins Wort fallen. Die lassen mich manchmal einfach nicht ausreden. Da Schreiben noch sehr viel langsamer als Reden bei mir von statten geht, ist mein Schreibergebnis nie völlig zufriedenstellend für mich. Ich darf mein Geschreibsel nicht noch einmal durchlesen, dann will ich sofort wieder etwas ändern. Sudda sprach auch neulich davon – von der „Änderungswut“.

    Gut, dass ich so geduldige und verständnisvolle Leserinnen und Leser habe!

    Achso, und dann kommt noch das Thema „Abschweifen“ dazu. Meine Gedanken schweifen nicht nur ab, sondern vergessen auch gerne mal, wo sie hergekommen sind.

    Ich wollte eben beim Thema „ausreden lassen“ berichten, wie ich gestern mal wieder auf Menschen getroffen bin, die weder andere noch sich selbst ausreden lassen und nur das abspulen, was sich in ihr Hirn eingebrannt hat – egal, ob es „richtig“ oder „falsch“ ist. Das können auch gerne mal zwei völlig widersprüchliche Ansichten sein, die einträchtig nebeneinandern in solchen Hirnen schlummern.

    Wie komme ich darauf? Habe ich vergessen. 😉

    Aber was in Hosentaschen gehört, ist für mich ein wichtiges Thema. Alternativ könnte man die Betrachtung und Besichtigung einer weiblichen Handtasche zu einer höchst interessanten Vergleichsliste ausbauen. Ich hatte schon einmal irgendwo über den Handtascheninhalt meiner Liebsten berichtet – wenn sie die Tasche aus farblichen Gründen wechselt, ist das „Umräumen“ schlimmer als bei anderen Menschen ein kompletter Umzug. Wenn die Zeit knapp ist, muss sich also das Outfit an die Handtasche anpassen, das spart Stunden! 😉

    Ich wünsche Euch allen noch einen köstlichen LCHF-Sonntagabend!

    Euer Heinrich

  5. Pieps schreibt:

    Du wa’st voll schick :>

    • Heinrich schreibt:

      Liebe Pieps,

      ich danke Dir! Ich kriege selten Komplimente. Ich muss wohl häufiger mit Euch in „Die Hallen“ 😉 Es war sehr schön!
      Mir ist etwas sehr Peinliches passiert: Ich bin am Ende rausmaschiert und habe vergessen, meine letzten Café Crema zu bezahlen. 😦

      Ich konnte das aber glücklicherweise telefonisch mit den netten Wirtsleuten „reparieren“. 😉

      Gruß Heinrich

      • Pieps schreibt:

        Uuuuuuuuuuuuups *grins* Dat is‘ ja wörklich voll peinlich! Nur kann mir niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals passier’n! Weil ich find‘ Kaffee nämlich örksig :>

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